- SYMBOL DER OPATIJA RIVIERA- Neben dem Hotel Villa Schubert an der Außenterrasse des Gourmet Restaurants "Bellevue" entlang befindet sich die Küstenpromenade der Kaiser Franz Joseph I. Die Volosko, Opatija, Ičići, Ika und Lovran verbindet. Lieblingspromenade von Verliebten, die auch als „Lungomare“ bekannt ist, auf der 12 km langen Weg wird sie Ihnen die ganze Geschichte über die Opatija Riviera und der früher Leben der lokalen Bevölkerung sagen. Die Promenade badet sie ein zum entdecken viele Geheimnisse, die sicherlich ein Teil Ihrer Erinnerungen werden. Neben der Geschichte bekommt der interessierte Spaziergänger auch einen Eindruck vom Reichtum der lokalen Vegetation und lernt die Wohltaten des lokalen Klimas kennen. Entlang des Küstenweges wachsen wunderschöne Exemplare von Pflanzen und Bäumen, die für diese Gegend typisch sind: der aromatische Meerfenchel auf den Felsen, immergrüne Steineichen, einige Arten laubabwerfender Eichen, duftender Lorbeer und immergrüner Klebsame… Ihre Baumkronen werfen angenehmen Schatten, und ihre Blüten füllen die Luft in der Blütezeit mit wohlriechenden Düften. All dies und noch vieles mehr ….... überlassen wir Ihnen zu entdecken. Einige ihrer Geheimnisse finden sicherlich auch im Album Ihrer persönlichen Erinnerungen einen wohlverdienten Platz.

Genießen Sie:

  • Einen erholsamen Spaziergang
  • Den unvergesslichen Blick auf das Meer und die umliegende Inseln
  • Die frische Meeresluft und die schöne Landschaft entlang der Küste und dem Stränden
  • Die idyllische Erfahrung
  • Ein romantisches Abendessen mit Getränk auf der Außenterrasse des Restaurants „Bellevue“
  • Ihren Morgenjogging und Erholung
  • Das kennenlernen über die lokale Geschichte und Denkmäler
  • Den Reichtum der Küstenvegetation und die Vorteile der lokalen Mikroklima
  • Die Architektur luxuriösen Villen

Lovran

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Der Hafen und die Stadt Lovran (lauriana=Lorbeer) ist eine der ältesten Siedlungen an der Riviera von Opatija und datiert aus dem 7. Jahrhundert. Es gibt zahlreiche historische Villen, Parks und eine interessante Altstadt. Lovran und das Hinterland sind Austragungsorte für viele Gastro-Events: Die „Kirschentage“ im Juni und die „Marunada“- ein Festival der lokalen Edelkastanien, im Herbst.

Villa Astra / Guerra

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Nicolo Guerra bestellte die Villa im Stil venezianischer Blumengotik, als kaum Italiener an der österreich-ungarischen Riviera lebten.

Villa Frappart

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Der eigene Stil des österreichischen Architekten Karl Seidl dominierte die lokale Architektur. In Anbetracht der lokalen Gegebenheiten, des verfügbaren Baumaterials und mit seiner Schwäche für die Romantik, schuf er zahlreiche Gebäude und beaufsichtigte einige Instandsetzungen in Opatija und Lovran. Die benachbarten Villen Magnolia und Santa Maria sind ebenfalls seine Arbeiten. Die Villa Frappart gilt als die schönste Nobelresidenz an der Riviera von Opatija. Sie wurde 1900 für Michael Ruault-Frappart gebaut. Sein Vater war ein berühmter Tänzer, Mime und Choreograph an der Wiener Staatsoper.

Ika

Seinen Gästen bietet der Küstenort Ika Ruhe und Entspannung, ein Vorteil, den alle Urlauber sehr zu schätzen wissen, die dem täglichen Stress entfliehen möchten. Mit nur ein paar hundert Einwohnern ist Ika besonders auf seine Fischfang- und Schiffsbautradition stolz, die heute zum touristischen Angebot des Ortes gehört. Ika ist außerdem das Universitätszentrum der Riviera Opatija, denn hier befindet sich die international anerkannte Fakultät für Tourismus und Hotelmanagement, an der hunderte Studenten aus ganz Kroatien und dem Ausland ihre Ausbildung in der Tourismusbranche absolvieren.

Ičići

So klein dieser Urlaubsort heute erscheinen mag, so war er im Mittelalter ein wichtiger Holzumschlagplatz für die Dörfer in der Umgebung. Später standen hier große Anwesen der Jesuiten und ein Barockkloster. Heute ist Ičići ein kleines pittoreskes Städtchen mit einem Yachthafen.

Villa Münz

Diese Jugendstilvilla ist einer der schönsten an der liburnischen Küste und wurde 1903 von dem österreichischen Architekten Ludwig Münz erbaut, der auch die Straßenbahn in Opatija einführte.

Villa Ariston

Die Tochter von Julius Glax baute diese Villa um 1908.

Kroatische Ruhmesstraße

Das Projekt Kroatische Ruhmesstraße wurde Ende 2005 von der PR-Agentur Apriori komunikacije mit dem Zweck ins Leben gerufen, Personen, die sich durch ihre sportliche, wissenschaftliche, kulturelle oder künstlerische Tätigkeit um die weltweite Promotion Kroatiens verdient gemacht haben, symbolisch zu würdigen. Die Kandidaten werden von einer unabhängigen Nominierungskommission benannt, die sich aus namhaften Personen des öffentlichen Lebens zusammensetzt. Nachdem die Leser der Medien, die das Projekt sponsern, ihre Stimmen abgegeben haben, werden die lebende und die verstorbene Person mit den meisten Stimmen zu Laureaten ernannt und durch Sterne in der Kroatischen Ruhmesstraße in Opatija verewigt. Bisherige preisträger
  • Dragutin Tadijanović – Kultur und Kunst (2005.)
  • Miroslav Krleža – Kultur und Kunst (2005.)
  • Miroslav Radman – Wissenschaft (2005.)
  • Nikola Tesla – Wissenschaft (2005.)
  • Janica Kostelić – Sport (2005.)
  • Krešimir Ćosić – Sport (2005.)
  • Oliver Dragojević – Extra (2005.)
  • Dražen Petrović – Extra (2005.)
  • Rade Šerbedžija – Kultur und Kunst (2006.)
  • Fabijan Šovagović – Kultur und Kunst 2006.)
  • Goran Ivanišević – Sport (2006.)
  • Matija Ljubek - Sport (2006.)
  • Ivan Đikić – Wissenschaft (2006.)
  • Ruđer Bošković – Wissenschaft (2006.)
  • Boris Dvornik – Extra (2006.)
  • Ivo Robić – Extra (2006.)
  • Ivano Balić – Sport (2007.)
  • Bernard Vukas – Sport (2007.)
  • Pero Kvrgić – Kultur und Kunst (2007.)
  • Tin Ujević – Kultur und Kunst (2007.)
  • Oliver Mlakar – Extra (2007.)
  • Đorđe Novković – Extra (2007.)
  • Željko Reiner – Wissenschaft (2007.)
  • Ivan Supek – Wissenschaft (2007.)

Der kleine Hafen von Opatija

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Der kleine Hafen von Opatija, lokal als Portić bekannt, ist der traditionelle Abfahrtspunkt für die Ausflugsboote der Bootsführer, die hier traditionell Barkajoli genannt werden. Im Laufe der Zeit hatte sich dieses Serviceangebot sehr verbessert und die kleinen Holzboote, die für diese Zwecke in den örtlichen Werften speziell hergestellt wurden, haben an Schönheit und Komfort stark zugelegt. Die Barkajoli von Opatija waren für ihre Fahrgäste immer da, sprachen mehrere Fremdsprachen, und die Boote waren stets sauber und gepflegt, meist mit Sitzkissen und einer kleinen Holzlehne für mehr Komfort unterwegs ausgestattet. Die Barkajoli, die früher mit Rudern und erst später motorisiert die Fahrgäste entlang der Riviera oder sogar zu den benachbarten Inseln beförderten, haben für die Geschichte des Fremdenverkehrs von Opatija einen prägenden Charakter. Ihr legendärer Ausruf "Barke fahren" ist als geläufige Phrase bereits in den Sprachgebrauch der Region übernommen worden. Sogar für den Titel eines Gedichtes des großen Dichters Drago Gervais aus Opatija wurde der Ausdruck benutzt. Die Aufgabe der Barkajoli wird heute von Ausflugsbooten fortgesetzt, die Touristen heute wie damals dazu einladen, die Riviera Opatija von der Meerseite zu erkunden. Zu diesem Zweck finden Sie hier im Portić sowie an einigen Stellen entlang der Küstenpromenade Lungomare Anlegestellen für Ausflugsboote, die mit dem Schild "Taxi Boot" gekennzeichnet sind.

Die Skulpturen von Opatija

Wenn Sie Kunstliebhaber sind, dann ist Opatija die richtige Wahl für Sie, insbesondere dann, wenn Sie sich für Skulpturen interessieren. Es gibt eher wenige Urlaubsorte, die so viele „Bewohner“ dieser Art haben. Sie werden Ihnen ihre Lebensgeschichten erzählen, die sie einst nach Opatija brachten – einer Stadt, die jetzt in ihren Lebensläufen einen ganz besonderen Platz einnimmt. Diese Persönlichkeiten werden Ihnen jetzt helfen, Opatija besser kennenzulernen. Doch bevor Sie Ihren Stadtrundgang beginnen, der Ihnen einige der wichtigsten Protagonisten der Skulpturgeschichte von Opatija sowie mehrere symbolische Figuren der Stadt vorstellt, ist festzustellen, dass diese Skulpturen weder Denkmalcharakter haben noch statisch sind. Vielmehr handelt es sich um urbane Skulpturen, die nur bis zu dem Moment still sind, an dem Sie sich ihnen nähern. Sobald Sie bei ihnen angekommen sind, erfahren Sie mehr über Musik, Tanz, Leben, Geschichte, Ruhm, Kunst, Literatur oder sonstige Themen, von denen die Figuren zu berichten wissen… Es hängt nur davon ab, wen Sie für die Konversation gewählt haben.

“Juraj Šporer” Arts Pavilion

Das Gebäude, das die Bewohner und Gäste von Opatija heute als Veranstaltungsort diverser Ausstellungen, Konzerte und Theatervorstellungen kennen, diente ursprünglich als Konditorei. Erbaut wurde es 1900 für die Aktiengesellschaft Quarnero aus Wien, und 1908 wurde das Gebäude nach den Plänen des Architekten Sandor Neuhausler aus Opatija ausgebaut; im Zuge dieses Umbaus entstand die Terrasse zur Küstenpromenade. Ursprünglich befand sich hier das Konditoreicafé Gerbaud und danach der Pavillon Glacier mit Café und Konditorei. Zu dieser Zeit wurden aus Wien und Budapest täglich frische Kuchen mit dem Zug angeliefert. Nach 1930 wurde das Gebäude als Ausstellungspavillon (Padiglione delle esposizioni) genutzt und diese Funktion hat es bis heute behalten. Nach 1945 wurde der Pavillon zum Ausstellungspavillon und später zum Kunstpavillon Juraj Šporer umbenannt. Renoviert wurde das Gebäude 1959, 1964, 1984 und 2003. Der Name des Pavillons geht auf Juraj Matija Šporer zurück, einem Arzt, der als großer Förderer die Idee von Opatija als Seebad und Kurort in die Tat umzusetzen versuchte. Nach seiner frühen Pensionierung im Jahre 1851 (davor war er in Ljubljana als Arzt tätig) siedelte Šporer nach Primorje um, wo er in der Tabakfabrik und beim Österreichischen Lloyd in Rijeka als Vertragsarzt sowie als Privatarzt in Veprinac und Kastav weiter praktizierte. Bald darauf kam er auf die Idee, in Opatija ein Kurhaus für arme skrofulöse Patienten zu errichten, und 1872 gründete er mit einer Gruppe prominenter, wohlhabender Personen aus Rijeka Das Gründungscomité der vorgeschlagenen Balnear und Inhalations Heilanstalt in Abbazia, das nach dem Programm und Statut teils als Aktiengesellschaft und teils als gemeinnützige Wohlfahrtseinrichtung auftreten sollte. Obwohl diese Initiative schlussendlich scheiterte, spielte sie trotzdem eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Stadt und Šporer gilt heute als einer der Pioniere, die sich für die Idee von Opatija als Kurort eingesetzt haben.
 
Offnungszeiten
Dienstags-Sonntags von 9.00 - 13.00 und von 17.00 - 20.00 Uhr
Montags geschlossen

DIE KIRCHE DES HI. JAKOB

Erbaut höchstwahrscheinlich um 1420 als Kolonie der aus dem friaulischen Kloster San Pietro di Rosazzo, geflohenen Benediktiner war diese Abtei Namensgeberin für die ganze spätere Siedlung (Kroatisch opatija=Abtei). Heute ist nur noch sehr wenig von ihrem urspünglichen Aussehen übrig:1506 baute Abt Simeon die Kirsche aus bzw. um, was uns die Aufschrift über dem Portal sagt; Ende des 18. Jahrhunderts wurde sie gründlich renoviert, und um 1930 wurde sie erheblich erweitert. An Attraktionen verwahrt die Replik eines Reliefs von Meštrović. Das Kloster war, als es noch allein auf weiter Flur stand, ein Ort, an dem Gerichtsverhandlungen und Märkte abgehalten wurden, die zum St. Jakobstag die Gäste aus der Umgebung zum Tanzen und Handeln anlockte, und ine der unmittelbaren Nähe stand die erste Begräbnisstätte der Opatijaer, und im 19. Jahrhundert wurde hier auch die erste Schule Opatijas untergebracht. Das Gebäude war nach im Besitz einer ganzen Reihe von kirchlichen Orden, von den Benediktinern und Augustinern bis zu den Paulinern und Jesuiten. Heute sind hier, außer Gebeten und Mesen, auch Kammerkonzerte zu hören.

PARK DES HL. JAKOB

Opatija's Saint James Park is located in the centre of the town, in the protected historic part, next to the Church of Sveti Jakov (St. James) and the former monastery. Its location was the nucleus for the development of the town. Apart from the church, the park is surrounded by several other buildings that have played an important role in the history of tourism in Opatija: the Hotel Imperial, Hotel Milenij, Juraj Šporer Arts Pavilion, and Hotel Kvarner. The park has several entrances. At the entrance from Opatija's main street (opposite the Hotel Imperial), there is an information board with the layout of the park and the positions of some of the most important buildings and individual plant species. The park is divided into two parts: the lower part lies right by the sea, on a promontory in front of the Juraj Šporer Arts Pavilion, and the upper part is dominated by the neo-baroque fountain of 1889, the work of the sculptor Hans Ratkausky. The fountain is placed on an octagonal plateau, and in the centre of its marble basin there is a pedestal with sculptures of Helios and Selene, the God of the Sun and Goddess of the Moon in Greek mythology, an allegory of day and night. The fountain today is a popular motif in many photographs and one of the landmarks of Opatija.

The park was originally laid out in a historicist-neo-baroque style, which on the whole has been lost after numerous modifications over the course of time. At first, the park belonged to the second hotel that was built in Opatija, the Kronprinzessin Stephanie (today the Imperial), and from the beginning was open to the public. Today, the park, thanks to its exceptionally well-manicured lawn and variety of colourful flowers and the fantastic harmony between the beautiful nature and surrounding buildings, is one the best-known motifs of Opatija and the winner of several awards for the best park in Croatia. It is home to a variety of plant species, from the indigenous laurel, to pittosporums and palms, tall pines (in the park towards the church), and a particularly impressive Atlas cedar next to the fountain, whose huge branches almost touch the ground of the pathway that leads from the fountain to the sea.

Park Angiolina

Der Park des Hl.Jakob befindet sich im Zentrum von Opatija nahe der Kirche des Hl. Jakob im historischen Kern, aus dem der heutige Fremdenverkehrsort entstanden ist. Neben der Kirche ist der Park von mehreren Gebäuden mit historischer Bedeutung umgeben, die für die Entwicklung des Fremdenverkehrs in Opatija einen prägenden Charakter hatten: das Hotel Imperial, das Hotel Milenij, der Kunstpavillon Juraj Šporer und das Hotel Kvarner. Der Park ist von mehreren Seiten zugänglich. Am Parkeingang auf der Hauptstraße Opatijas (gegenüber des Hotels Imperial) befindet sich eine Schautafel mit einem Plan des Parks, auf dem einzelne Gebäude und wichtige Pflanzenarten gekennzeichnet sind. Der Park ist in zwei Bereiche unterteilt: der untere Teil liegt direkt am Meer auf einer kleinen Landzunge vor dem Kunstpavillon Juraj Šporer und im oberen Bereich dominiert die neobarocke Fontäne von Hans Ratkausky aus dem Jahr 1889. Die Fontäne wurde auf einem achteckigen Plateau errichtet, in dessen Mitte sich ein kreisförmiges Marmorbecken und ein Postament mit einer Brunnengruppe von Helios und Selene befinden. Der Sonnengott und die Mondgöttin aus der griechischen Mythologie wurden als Allegorie für den Tag und die Nacht dort aufgestellt. Dieser Wasserbrunnen ist ein beliebtes Motiv vieler Fotografien und eines der Wahrzeichen von Opatija.   Der Park hatte ursprünglich einen historistisch-neobarocken Charakter, der nach vielen Änderungen im Laufe der Zeit zum Großteil verloren gegangen ist. Anfangs gehörte der Park zum zweiten Hotel von Opatija, dem Kronprinzessin Stephanie (heute das Imperial). Für die Öffentlichkeit war er schon immer zugänglich. Heute ist dieser Park mit seinem wunderbar gepflegten Rasen, der Fülle an Blumen und der fantastischen Harmonie zwischen der Natur und den umliegenden Bauwerken eines der eindrucksvollsten Motive Opatijas und Sieger mehrerer Wettbewerbe um den schönsten Park Kroatiens. Im Park kommen interessante Pflanzenarten vor: neben dem heimischen Lorbeer und Klebsamen, Palmen und hohen Pinien (an der Kirche) ist die große Atlaszeder besonders zu erwähnen. Dieser eindrucksvolle Baum wächst neben der Fontäne und seine großen Zweige fallen beinahe auf dem Spazierweg hinab, der vom Hotel Imperial zum Meer führt.

Park Angiolina

Die Geschichte des Parks Angiolina stammt aus der Feder des Leiters der Wiener kaiserlich-königlichen Gesellschaft für das Anlegen von Parks, Carl Schubert. Er führt an, der ältere Parkteil wurde in der Periode 1845-1860 mit verschiedener autochtoner und exotischer Flora bepflanzt. Als 1882 der Park in den Besitz von der Gesellschaft »Südbahn« kam, gab Schubert dessen Erweiterung und Umgestaltung einen Sinn. Der Raum vor der Villa war früher, auch wie heute, im Geschmack des Biedermeiers gestaltet, mit verschiedenartigen Blumenbeeten auf relativ kleinem Platz, während der Großteil des Parks dem romantischen Konzept eines landschaftlichen Parks im Kleinen entspricht, mit Staffageobjekten wie das Schweizer Haus, Musikpavillon und das hölzerne Kaiserpavillon (um 1950 oder etwas früher weggeräumt), eingefügt in die projektierte Ambiente der ‚Rohnatur’. Unbehauerne Kalkgesteine unter den Bäumen aus der Kaukasiens Bergwildnis und Kalifornien (die kaukasische Tanne und die immergrüne kalifornische Sequoia gigantea) verflechten sich harmonisch mit Magnolien, Walddattel- und Bananenpalmen. Die Hauptsehenswürdigkeit des Parks sind Kameliensträuche, Schönheiten aus den weiten Philippinen, die zum Symbol Opatijas geworden sind.

Villa Angiolina

Diese Villa ist das Gebäude, das ganz sicher den Beginn der touristischen Epoche in Opatija markiert. Bis zum Ausbau der Villa im Jahre 1844 (eigentlich war es ja ein Umbau eines älteren Objekts in dem Eigentum es Barons Haller von hallerstein) war Opatija eine relativ große Siedlung von etwa hundertzwanzig Häusern, die hauptsäclich um die von der Meeresküste entfernten Parzellen angeordnet waren, und es orientierte sich hauptsäclich an Fischfang und Seefahrt. Mit Eintreffen des Patriziers Iginio Scarpa aus Rijeka und mit der errichtung der Sommerresidenz Angiolina (die ihren Namen nach der bereits damals verstorbenen Ehefrau Scarpas, einer Frau aus dem Geschlecht Sartori, erhielt) öffnet Opatija seine Türen für eine ganze Reihe von Gästen und Reisenden, unter ihnen die österreichische Kaiserin Maria Anna, der Botaniker Heinrich Noë, der kroatische Ban Josip Jelačić und andere, die, begeistert von der örtlichen Vegetation und dem Klima, den Ruhm Opatijas verbreiteten und so den Boden für das künftige klimatische Heilbad bereiteten. Nach Scarpa unter seinem Sohn Paolo, der sich bereits 1869 mit dem Gedanken der gründung eines Sanatoriums trug, kamen als Besitzer der Villa der mährische Adelige Chorinsky, die Südbahngesellschaft (in deren Ara auch das Thronfolgerpaar Rudolf und Stefanie sowie deren Gast, der steyerische Satiriker Rosegger in der Villa untergebracht waren),die internationale Schlafwagengesellschaft, die Kurkommission und andere. Wie sehr der Preis der Villa gestiegen ist, sieht man an der Tatsache, dass Iginio Scarpa das ganze Terrain für siebenhundert Gulden gekauft hat, und 1910 wurde die Villa Mit dem Park, voll exotischer Flora, für 2,5 Millionen Kronen verkauft. Zuzeiten Scarpas ein Treffpunkt der Creme Rijekas und Ort für sommerliche Terassenfeste, gegen Ende der österreichischen Zeit Sitz der Kurkommission mit Musikpavillion und belebter Promenade vor der Südfassade, heute ist die Villa vorbestimmt für das entstehende Stadtmuseum Opatijas.

DAS SCHWEIZERHAUS

Das Mädchen mit der Möwe ist nicht nur eine Statue des Bildhauers Zvonko Car aus dem Jahr 1956, die im Laufe der Zeit nicht zuletzt durch ihre Lage auf einem Fels über dem Meer zu einem Wahrzeichen von Opatija geworden ist. Dieses Mädchen  ist jetzt Ihre Reisebegleiterin, die Sie an die Hand nehmen und Sie durch das neu eröffnete, zum Kroatischen Tourismusmuseums in Opatija gehörende Schweizerhaus führen wird, um Ihnen einen Einblick in die Geschichte dieser Stadt zu gewähren, damit Sie diese Geschichte auch aus erster Hand erleben können. Im Schweizerhaus wird nämlich die Geschichte von Opatija vom Anfang an bis zu dem Moment präsentiert, an dem Sie dieses Gebäude betreten. Am Eingang heißt Sie das Goldene Gästebuch von Opatija willkommen. In diesem Buch erfahren Sie, welche Kaiser und Kaiserinnen, Herzöge und Herzoginnen, Könige und Statthalter, berühmten Musiker, Schriftsteller, Ärzte, Künstler und heimlichen Geliebte Opatija in der Vergangenheit besuchten und hier ihre Zuflucht fanden. Sie brauchen nur den Bildschirm zu berühren, um einen schnellen, interessanten Einblick in vergangene Zeiten zu bekommen… Im Dokument unter dem Titel Gruss aus Abbazia erfahren Sie mehr über den Aufenthalt des kroatischen Statthalters Ban Josip Jelačić in der Villa Angiolina, über das Gesetz über die Verwaltung von Badeanstalten aus dem 19. Jahrhundert, oder über eine der ersten Ansichtskarten Opatijas aus dem Jahr 1898. Außerdem erfahren Sie hier mehr über die Bademode in dieser Zeit, wie das Dampfschiff Stefania aussah, das im Hafen von Opatija anlegte, und welchen Inhalt das Protokoll über den Besuch des Kaisers Franz Josef in Opatija hatte. Aus unserer heutigen Perspektive ist es ganz interessant zu sehen, wie der erste Reiseführer von Abbazia/Opatija aussah, oder was die Illustrierte Zeitung im Jahr 1894 über diese Stadt schrieb. All das und vieles mehr erfahren Sie hier im Schweizerhaus, wo Sie gleich am Anfang ein Modell der Stadt Opatija, wie sie am Ende des 19. Jahrhunderts aussah, willkommen heißt. Bilder von der berühmten Küstenpromenade Lungomare begleiten Sie in den zweiten Stock, wo Sie eine Pause machen können. In einem separaten Zimmer können Sie sich auf eine Bank setzen und in aller Ruhe einen 26-minütigen Film über die Geschichte Opatijas seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts anschauen. Auch wenn Sie denken, dass Sie alles über Opatija wissen, werden Sie in diesem Film zweifellos etwas Neues erfahren. Manche Filmstellen werden Sie vielleicht bewundern und andere werden wahrscheinlich sentimentale oder romantische Gefühle über das Leben in einer anderen Zeit wecken, in der Damen lange Kleider, Fächer und Parasole trugen und in der ihnen die Kavaliere immer zur Seite standen… Danach macht die Ausstellung einen größeren Sprung in die Neuzeit. Mit einem Druck auf den Knopf an der Jukebox ertönt ein Lied von einem der Opatija-Festivals. Daran erinnern auch die Fotografien von populären Künstlern und Bands aus dieser Zeit (Anica Zubović, Vice Vukov, Betty Jurković, Delfini, Višnja Korbar, Rani mraz, Korni grupa) sowie die Singles und Langspielplatten aus der goldenen Ära der Opatija-Festivals an den Wänden. Nicht zu vergessen die Notenbücher mit den Festivalsongs aus den Jahren 1966, 1967 und 1968 oder die Songliste des Festivals Opatija '59 mit den Evergreens Autobus Kalipso, Kad se vratiš (Wenn du zurück kommst), Mirno teku rijeke (Ruhig fließen die Flüsse) und anderen Hits der Vergangenheit … Hier erfahren Sie auch, dass die erste Diskothek von Opatija im Jahr 1967 unter dem Namen Arkade geöffnet wurde. Welche Gasthäuser von Volosko bis Lovran waren damals populär? Wie sah die Werbung für das Schiff Barba Rude mit Restaurant, Café und Bar aus, das Tag und Nacht im Hafen von Opatija vor Anker lag? Oder wie wird das einfache traditionelle Gericht Kalandraka zubereitet? All diese Fragen werden im ersten Stock des Schweizerhauses geklärt.  Hier können Sie mehr über die Geschichte Opatijas lernen, einer Stadt, deren Ursprung mit der Ankunft einer Gruppe Benediktiner aus Kärnten im Jahr 1438 verbunden ist. Die Geschichte wird im 19. Jahrhundert mit der Ankunft des ersten Zuges der Wiener Südbahngesellschaft fortgesetzt, der die Blütezeit von Opatija als Seebad und Kurort einleitete, welche bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs andauerte. Während des Krieges dienten alle Sanatorien und sonstigen Anstalten nur noch zur Genesung österreichisch-ungarischer Soldaten. In neuerer Zeit ereilte die Hotels von Opatija während des Kroatienkriegs in den 1990ern dasselbe Schicksal. All dies und vieles mehr können Sie erfahren, wenn Sie dem Mädchen mit der Möwe aufmerksam zuhören und ihr durch die neu eröffnete Ausstellung im Schweizerhaus (heute Teil des Kroatischen Tourismusmuseums) folgen.  Auch das Haus selbst hat eine interessante Geschichte. In das Grundbuch wurde es zum ersten Mal im Jahr 1875 eingetragen, als es von Paulo Scarpa an den Grafen Viktor Chorinsky verkauft wurde. Im Jahr 1884 wurde das Haus Eigentum der Südbahngesellschaft, es wurde renoviert und ausgebaut und erhielt anschließend den Namen Schweizerhaus. In der Vergangenheit wurden hier frische Milchprodukte hergestellt. Unter italienischer Herrschaft fungierte es als Gärtnerhaus. Seine Funktion war seit der Zeit immer mit dem herrlichen Park Angiolina verbunden und heute hat das Schweizerhaus wieder seine Tore für Besucher geöffnet, die mehr über die Geschichte Opatijas erfahren möchten. Das Mädchen mit der Möwe streckt ihre Hand aus…

Hotel Kvarner

Hotel von Kaiserzeit, das 1884 direkt an der Adriaküste erbaut wurde. Das Hotel Kvarner trägt auch eine historische Bedeutung für Kroatien und Opatija, denn es war das erste Hotel, das an der Adriaküste gebaut wurde. Mit dem Bau im Jahre 1884 gilt das Hotel Kvarner als Anfang der touristischen Tradition in dem Gebiet, das bereits berühmte Gäste empfangen hat wie etwa den österreichischen Kaiser Franz Joseph I. und die Tänzerin Isadora Duncan.

FREILICHTBÜHNE OPATIJA

Die Freilichtbühne von Opatija befindet sich auf einer kleinen grünen Halbinsel im berühmten Stadtpark Angiolina direkt am Meer. Diese einzigartige Lage und das Ambiente, das von einer einmaligen Kombination aus Stein und reichhaltiger Flora geprägt wird, machen die Freilichtbühne von Opatija zum schönsten und attraktivsten Objekt dieser Art im ganzen Mittelmeerraum. Die "Große Bühne" (21x12 Meter) bietet mit ihrem Zuschauerraum 2500 Sitz- bzw. 5000 Stehplätze und eignet sich ideal für alle Arten von Musikkonzerten, Bühnenauftritten und kombinierten Vorstellungen – von der klassischen Oper über Operetten, Ballett- und Musicalauftritten bis zu modernen Jazz-, Pop- und Rockkonzerten und anderen Events. Zur "Kleinen Bühne" (10x10 Meter) gehört ein Zuschauerraum mit 600 Sitzplätzen. Die intimere Atmosphäre sorgt für mehr Interaktion zwischen den Künstlern und dem Publikum. Dieser Raum eignet sich für kleinere Konzerte und Bühnenauftritte. Das Gelände, auf dem sich heute die Freilichtbühne befindet, war Anfang des 20. Jahrhunderts für ein viel größeres Projekt vorgesehen - den Kurpalast. In der Ausschreibung, die 1911 veröffentlicht wurde, hatten die Architekten Marcel Kammerer, Otto Schönthal und Emil Hoppe einen Palast mit Tanz- und Konzertsälen, einem Wellenbad sowie diversen Läden und Cafés vorgesehen. Diese glanzvolle Entwicklung Opatijas wurde durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges aber leider verhindert. Nach Kriegsende gingen Istrien und Opatija gemäß dem Grenzvertrag von Rapallo aus dem Jahr 1920 an Italien, und statt des Kurpalasts wurde die Freilichtbühne gebaut. Die heutige Form des Bauwerks stammt aus dem Jahr 1957 und basiert auf den Plänen des berühmten kroatischen Architekten Neven Šegvić. Seither finden hier Opern- und Ballettvorstellungen, klassische und moderne Konzerte sowie Folklore- und Bühnenauftritte statt.

CARMEN SYLVA WALDWEG

Volosko

Zur Zeit, als Opatija als mondäner Urlaubsort noch nicht existierte, war Volosko der Sitz des Verwaltungsbezirkes, ein lebhafter Handelshafen und administratives Zentrum. Diese Relevanz ist Volosko heute verloren gegangen, geblieben ist aber die zauberhafte Anziehungskraft einer malerischen Küstenortschaft, einer unerschöpflichen Inspirationsquelle für Künstler, eines Zufluchtsortes für alle, die in den engen Altstadtgassen, bei einer Tasse Kaffee am Ufer, im einmaligen Ambiente des Fischerhafens und der Hafenmole eine Oase der Ruhe suchen. Ein besonderer Ausblick bietet sich vom Volosko-Ufer aus: An dieser Stelle eröffnet sich dem Betrachter die gesamte Adria in Richtung Süden…

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Hotel Villa Schubert

Primorska 16
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